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Montag, 15. Oktober 2012

Dhul Hijjah steht vor der Tür! Alles über Dhul Hijjah und Yaumul-Arafat!

Asalamu alaikum liebe Geschwister

Der gesegnete Monat Dhul Hijjah steht mal wieder vor der Tür.  In diesem gesegneten Monat stehen einige Sunnah-Praktiken an, die wir uns nicht entgehen lassen sollten. Hier einige interessante Artikel über Dhul Hijjah und Yaumul Arafat:

Der hohe Stellenwert der Zehn Tage des Monats Dhû Al-Hiddscha – Teil 1

Der hohe Stellenwert dieser Tage ist mehrfach durch Qurân und Hadîthe belegt und zeigt sich auch an den besonderen Ereignissen, die in diesen Tagen stattfinden. Insgesamt finden sich folgende Belege für ihren besonderen Rang:
Allâh, der über alles Erhabene, sagte:„Bei der Morgendämmerung und den zehn Nächten“ (Sûra 89:1-2) Einige Gelehrte sagten, „Es sind die zehn Tage des Dhû Al-Hiddscha.“ Diese Meinung ist mit aller Wahrscheinlichkeit richtig. Eine eindeutige Zuordnung dieser im Qurân erwähnten Nächte seitens des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  gibt es allerdings nicht.
1. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  bezeugte allerdings, dass es sich hierbei um die Nächte mit dem höchsten Stellenwert im Diesseits handelt. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte in einem von vielen Hadîthen: „Es gibt keine Tage, an denen Allâh die guten Taten mehr liebt, als an diesen zehn Tagen.“ Da sagten die Gefährten möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein : „O Gesandter Allâhs! Auch nicht der Dschihâd auf dem Wege Allâhs?“ Da erwiderte der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken „Auch nicht der Dschihâd auf dem Wege Allâhs. Außer einem Mann, der mit seiner Seele und seinem Vermögen zum Dschihâd auszieht und mit nichts davon zurückkehrt.“
In einem weiteren Hadîth sagte er: „Es gibt keine anderen Tage, an denen Allâh die guten Taten mehr liebt als an diesen zehn Tagen, so gedenkt Allâh vermehrt durch Tahlîl (das Aussprechen von: Lâ Ilâha illa Allâh…), Takbîr (das Aussprechen von: Allâhu Akbar) und Tahmîd (das Aussprechen von: Alhamdulillâh).“
Diese beiden Hadîthe besagen, „dass jeder einzelne dieser zehn Tage einen höheren Stellenwert hat als ein gewöhnlicher anderer Tag des Jahres, gleich ob es ein Freitag ist oder nicht. Ein Freitag in diesen zehn Tagen hat wiederum einen höheren Stellenwert als ein Freitag im restlichen Jahr, da er dann in zweierlei Hinsicht einen besonderen Rang hat.“
2. Der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  ermunterte seine Gefährten möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein dazu an diesen Tagen vermehrt gute Taten zu verrichten und den Tahlîl und Takbîr häufiger zu sprechen.
3. In diesen Tagen ist auch der Tag von ´Arafa und der Tag des Opferfests.
4. An diesen Tagen verrichtet man die edelsten Anbetungsformen, und zwar: Beten, Fasten (für Nicht-Pilgerfahrt), das Geben von Almosen und den Haddsch. Die Gelegenheit zu so vielen edlen Taten hat man an anderen Tag nicht.

Nun folgt eine Auflistung der guten Taten, die man in diesen zehn Tagen verrichten sollte:


Der älteste Mujahid Syriens: “Ich kämpfe aus 3 Gründen!”

Ich konnte euch diese Botschaft nicht vorenthalten. 
Vorsicht: In den ersten und letzen 5 Sekunden ertönt etwas Musik.

Der alte Mann,ist der älteste Mujahid in Syrien er ist tabarakAllah ganze 70 Jahre alt. Er erzählt, dass er 3 Monate lang versucht hat mit in den Jihad zu ziehen doch kein Kommandant ihn angenommen hat, wegen seines Alters. Das einzige was sie sagen konnten ist  ”Mach Dua für uns”. Nun seit einer Woche wurde er angenommen und erzählt wieso er kämpft in diesem Alter. Er sagt er hat 3 Gründe:
  1. Um das Wort Allahs zu erhöhen. Denn dieser Kampf ist ein Kampf gegen den Islam 
  2. Um die jugendlichen dazu zu bringen, dass sie sich schämen wenn sie ihn als alten Mann im Jihad mit einer Waffe sehen. Er sagt sie sollen sich schämen, und dass sie in ihren eigenen Häusern angegriffen werden und dass jeder der dazu fähig ist zur Waffe greifen soll und helfen soll
  3. da fragt der Kameramann “Onkel, und was ist der 3. Grund?” Da antwortet dieser liebenswerte alte Mann:”Das soll ein Geheimnis zwischen mir und Allah swt bleiben.”
subhanAllah.. Möge Allah swt ihn beschützen und stärken amin und durch seine Hände den Sieg in Syrien bringen amiin.



Quelle: fataatalkhayr.wordpress.com

Freitag, 12. Oktober 2012

Der Umgang mit seelischen Krankheiten

Frage:
Darf ein Muslim zum Psychologen gehen und ihm seine Probleme von der Vergangenheit erzählen, die man bis heute nicht verarbeitet hat! Es ist so, dass der Mensch krank wird z.B. Schnupfen, Grippe etc. und dass die Psyche auch krank werden kann und diese von einem Arzt behandeln werden muss? Ist es also Haram oder nicht??? Bārakallāhu fīk im Voraus!

Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.
Es herrscht kein Zweifel daran, dass der Mensch seelische Krankheiten erleiden kann. Diese können auftreten, wenn er sich zu sehr um die Zukunft sorgt oder der Vergangenheit nachtrauert. Diese seelischen Krankheiten haben größere Auswirkungen auf den Körper, als die körperlichen Krankheiten. Diese Krankheiten können aber mit Dingen geheilt werden, die die Scharī’ah gebracht hat. Dazu gehört: Die Ruqyah. Diese kann seelische Krankheiten mehr heilen, als die meisten Medikamente, die bekannten sind.
Auch der folgende authentische Hadith von Ibn Maş’ūd, Allahs Wohlgefallen auf ihm, kann seelische Krankheiten heilen: Der Gesandte Allah, möge Allah ihn loben und Heil schenken, hat gesagt: „Es gibt niemanden, der mit Not oder Kummer heimgesucht wird, und sagt:
 اللهم إني عبدك ابن عبدك ابن أمَتك ، ناصيتي بيدك ، ماضٍ فيَّ حكمك عدل فيَّ قضاؤك ، أسألك بكل اسم هو لك سميت به نفسك أو علمته أحداً من خلقك أو أنزلته في كتابك أو استأثرت به في علم الغيب عندك أن تجعل القرآن العظيم ربيع قلبي ونور صدري وجلاء حزني وذهاب همي وغمي
(„Allāhumma innī ’Abduka Ibnu ’Abdika Ibnu Amatika, Nāşiyatī bi Yadika, Mādin Fiyya Ĥukmuka, ’Adlun Fiyya Qadā`uka. Aş`aluka bi Kulli Işmin Huwa Laka, Şammayta bihi Nafşaka aw Anzaltahu fi Kitābika aw ’Allamtahu Aĥadan min Chalqika aw Işta`tharta bihi fi ’Ilmi l-Ĝaybi ’Indaka, an Tadj’ala l-Qur`āna l-’Adhīma Rabī’a Qalbī, wa Nūra Şadrī wa Djalā`a Ĥuznī wa Dhahāba Hammī.“)
„O Allah, ich bin Dein Diener, Sohn Deines Dieners, Sohn Deiner Dienerin, meine Stirnlocke ist in Deiner Hand, Dein Befehl über mich wird sicher ausgeführt, und Dein Beschluss über mich ist gerecht. Ich bitte Dich bei jedem Deiner Namen, mit denen Du Dich selbst benannt hast oder den Du in Deinem Buch offenbart hast oder den Du irgendeinen von Deiner Schöpfung gelehrt hast oder den Du im Wissen des Verborgenen bei Dir behalten hast, dass du den Qur`ān zur Versorgung (Ernährung) meines Herzen machst und zu einem Licht für meine Brust und zu einem Mittel gegen meine Trauer und zu einer Erleichterung für meine Sorgen.“ –
ohne dass Allah seine Not und seinen Kummer von ihm nimmt und durch Erleichterung ersetzt.“

Man sollte auch folgendes sagen: ”Es gibt keinen (anbetungswürdigen) Gott außer Dir! Preis sei Dir! Gewiss, ich gehöre zu den Ungerechten.”

Wer mehr solcher Bittgebete lesen möchte, dem empfiehlt es sich folgende Bücher zu lesen: „al-Wābil aş-Şayyib“ von Ibn al-Qayyim, „al-Kalim at-Tayyib“ von Scheich al-Islam Ibn Taimiyah, „al-Adhkār“ von an-Nawawī oder „Zād al-Ma’ād“ von Ibn al-Qayyim.
Doch als der Glaube (im Herzen) schwach wurde, ist auch die Akzeptanz gegenüber der Medizin aus der Scharī’ah gesunken. Die Menschen heutzutage stützen sich nur noch auf die fühlbaren Medikamente, mehr als auf die Medizin aus der Scharī’ah.
Als der Glaube hingegen stark war, hat die Medizin aus der Scharī’ah schnell eingeschlagen. Ihre Wirkungen schlagen schneller ein als die fühlbaren Medikamente. Uns allen ist auch die Geschichte über den Mann nicht verborgen geblieben, den der Gesandte Allahs – möge Allah ihn loben und Heil schenken – mit einer geheimen Sache beauftragt hat und er dann an einem arabischen Volk kam, die ihn nicht als Gast aufnehmen wollten. Der erhabene Allah wollte es, dass der Führer dieses Volkes von einer giftigen Schlange gebissen wird. Sie sprachen dann zu einander: „Geht zu diesen Leuten, die zu euch kamen, vielleicht befindet sich ja ein Rāqī (jemand der die Ruqyah macht) unter ihnen.“ Ein Gefährte ging zu demjenigen, der gebissen wurde und las über ihn aus dem Qur`ān. Er las nur die Sure al-Fātiĥah. Daraufhin erhob sich der Mann sofort voller Energie, als ob nichts geschehen wäre.
Somit hat das Rezitieren der Sure al-Fātiĥah diese enorme Wirkung gebracht, da es aus einem Herzen kam, das voller Glauben war. Doch in unserer heutigen Zeit ist der Glaube schwach geworden. Deshalb verlassen sich die Menschen nur noch auf diese fühlbaren Medikamente.
Doch im Gegensatz dazu gibt es auch Leute des Humbugs, die mit dem Verstand der Menschen spielen und behaupten, sie seien fromme Leser. Doch in Wahrheit zehren sie den Besitz der anderen auf nichtige Weise auf.
Deshalb unterteilen sich die Menschen in folgende Gruppen: Die einen gehen ins Extreme und geben der Rezitation aus dem Qur`ān keinerlei Wirkung. Und die anderen sind auch ins Extreme gegangen und haben sich über den Verstand der Menschen lustig gemacht, indem sie ihnen Rezitationen vorgetragen, die gelogen und hinterlistig sind. Und dann gibt es noch jene, die der Mitte folgen.“

Es ist nichts Falsches daran, wenn man die Krankheiten behandeln lässt, die einen heimsuchen. Dies ist nicht verboten. Doch Voraussetzung ist, dass die Nebenwirkungen nicht schlimmer sind als die Krankheit, die man hat.
Wir raten den Kranken, egal ob es dabei um seelische Krankheiten wie Ängste und Depressionen oder auch um körperliche Krankheiten wie Schmerzen oder ähnliches handelt, dass sie sich erstmal mit der erlaubten Ruqyah behandeln lassen sollen. Dies sind Verse und Ĥadīthe, mit der die Scharī’ah gekommen ist. Denn darin steckt Heilung für viele Krankheiten.
Dann raten wir auch dazu, sich mit der Medizin behandeln zu lassen, die der erhabene Allah erschaffen hat, wie Honig und Pflanzen. Der erhabene Allah hat in diesen Dingen Heilung für viele Krankheiten gesteckt. Gleichzeitig haben diese keinerlei Nebenwirkungen auf denjenigen, der sie einnimmt.
Wir sind der Meinung, dass man keine chemischen Medikamente einnehmen sollte, um Ängste behandeln zu lassen. Diese Krankheit sollte mit seelischen Medikamenten behandelt werden und nicht mit chemischen.
Dieser Patient braucht mehr Glauben und mehr Vertrauen auf seinen Herrn. Er sollte vermehrt beten und Allah um Heilung bitten. Wenn er das macht, dann werden sich die Ängste von ihm entfernen. Sein Herz wird Ruhe finden, wenn er mehr rechtschaffene Taten verrichtet. Denn diese haben eine enorme Auswirkung auf die Psyche eines Menschen und halten viele Krankheiten von ihr fern. Deshalb sehen wir keinen Sinn daran, zu einem Psychologen zu gehen, der einen falschen Glauben hat, geschweige wenn er auch noch Ungläubig sein sollte. Je mehr ein Arzt gläubig ist und Kenntnis über Allah und Seiner Religion hat, desto mehr kann er den Kranken beratschlagen.
Möge der erhabene Allah uns und dich vor allen psychischen und körperlichen Krankheiten bewahren und unsere Herzen für den Glauben, der Rechtleitung und der Zufriedenheit öffnen.
Und Allah weiß es am besten!
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[1]verzeichnet bei Aĥmad

[2]al-Anbiyā` 21:87

[3]Fatāwah Işlāmiyyah, 4/465f

Quelle: quranundhadith.wordpress.com

Ein Schrei von unserer Schwester...

Video mit deutschen Untertiteln


Freitag, 5. Oktober 2012

Eine Familie aus Kosovo braucht eure Hilfe


Ich habe dieses Thema aufgemacht um auf die missliche Lage der Familie Haziri aus dem Kosovo aufmerksam zu machen.
Zuvor lebten sie in der Hauptstadt Prishtina in Baracken. Nun sind sie in das etwa 5 Kilometer entfernte Fushe-Kosova umgesiedelt (auf Druck der Behörden).


Shpejtim Haziri schildert ihre Lage:
“Ich komme ursprünglich aus Prishtina und bin nun nach Fushe-Kosova umgesiedelt. In Prishtina lebten wir in einigen Baracken. Hier in Fushe-Kosova leben wir in einem fremden Haus. Wir haben kein eigenes Haus. Bitte helft uns!”
Die Geschichte dieser gläubigen Familie hat bereits Herzen berührt und einige Brüder haben sich entschlossen der Familie ein Haus zu bauen. Nun fehlt es ihnen allerdings an finanziellen Mitteln und sie baten mich euch über die Lage dieser in Not lebenden Familie zu berichten und euch zu bitten für sie zu Spenden.

Hiermit rufe ich die Geschwister auf für diese Familie zu spenden. Und bei Allah der Herbst und der Winter sind nah….
Also falls jemand Interesse hat dieser Familie zu helfen kann die Kontodaten InshAllah hier bekommen:
(fatatalkhayr@hotmail.de)
 oder über das Forum Ahlu-Sunnah.com 
Die Brüder erhalten diese dort über PM.
Die Schwestern melden sich bitte bei den Moderatorinnen.
Wer nun im Gewicht eines Stäubchens Gutes tut, wird es sehen. Und wer im Gewicht eines Stäubchens Böses tut, wird es sehen. [99, 7-8]

Quelle: fataatalkhayr.wordpress.com




Donnerstag, 4. Oktober 2012

Die Tränen von Salahuddin al-Ayyubi


Die Tränen von Salahuddin al-Ayyubi


Al-Qadi ibn Shaddad erzählte:


“Einst gingen wir gemeinsam in der nähe der feindlichen Linien. Ein muslimischer Soldat brachte eine Frau der Kreuzritter, die weinte und sich auf die Brust schlug. Salahuddin fragte nach ihrem Problem und erfuhr, dass sie ihre kleine Tochter verloren hatte. Da hatte er Mitleid mit der Frau und vergoss Tränen.

Er befahl den Soldaten, denjenigen zu suchen, der ihre Tochter gekauft hatte, ihren Preis zu bezahlen und sie zurückzubringen. In weniger als einer Stunde brachten sie das kleine Mädchen zurück. Die Mutter rannte zu ihr, und ihr Gesicht bedeckte sich mit Staub (weil sie sich auf den Boden warf), während die Leute um sie herum zusahen und weinten.

Sie schaute zum Himmel, und wusste nicht was sie sagen sollte. Sie nahm ihre Tochter in die Arme und wurde dann zu ihrem Lager zurückbegleitet.”


[Aus dem Buch “Salah ad-Din al Ayyubi” von Abdullah Nasih Ulwan]

Kennen Teufel und Engel die Gedanken der Menschen?




      Kennen Teufel und Engel die Absichten und Gedanken der
      Menschen?


      Scheikh al-Islam ibn Taymiyah (rahimahullah) sagte:

      „Sie (die Engel) vernehmen einen guten Geruch (wenn der
      Mensch über eine gute Tat nachdenkt, wie von Sufyan ibn
      ‘Uyaynah berichtet wurde) oder einen schlechten Geruch. Doch
      die Teufel brauchen einen solchen Geruch nicht, um Bescheid
      zu wissen. Sie wissen, was im Herzen des Sohnes von Adam ist,
      und sie sehen und hören, was er zu sich selbst sagt.

      Weiterhin hat der Satan Einblick in das Herz des Menschen,
      denn wenn dieser Allahs gedenkt, dann zieht er sich zurück,
      und wenn er es vernachlässigt, Allahs zu gedenken, dann
      flüstert er ihm ein. Er weiß, ob der Mensch Allahs gedenkt
      oder es vernachlässigt, und er kennt die Gelüste und
      Begierden seines Herzen und lässt sie ihm attraktiv
      erscheinen.


      Es ist in al-Sahih belegt, in dem Hadith von Safiyyah
      (radiAllahu anha), dass der Prophet (sallAllahu alayhi wa
      sallam) sagte: „Der Schaytan fließt durch den Sohn Adams wie
      dessen Blut.“

      Die Nähe der Engel und des Schaytan zum Herzen des Sohnes von
      Adam ist etwas, das durch viele Überlieferungen bestätigt
      wird, sei der Mensch nun ein Mu'min oder nicht.“


      Majmu’ al-Fatawa, 5/508


      Scheikh ibn Baz (rahimahullah) wurde in einer längeren
      Fragestellung gefragt:

      „Wenn ich im Herzen etwas Gutes zu tun beabsichtige, weiß der
      Schaytan dann davon und versucht mich abzuhalten?“


      Er antwortete:

      „Jeder Mensch hat einen Teufel und einen Engel bei sich, wie
      der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte: ‘Es gibt
      niemanden, der nicht einen Gefährten von den Jinn und einen
      Gefährten von den Engeln bei sich hat.’ Die Leute fragten:
      ‘Selbst du, oh Gesandter Allahs?’ Er antwortete: ‘Selbst ich,
      doch Allah half mir und er wurde Muslim (oder: und ich bin
      sicher vor ihm), sodass er mich nur zum Guten aufruft.’


      Und er (sallAllahu alayhi wa sallam) informierte uns darüber,
      dass der Schaytan dem Menschen Übles einflüstert und ihn zum
      Schlechten aufruft und dass er Aufsicht über sein Herz hat.
      Er kann – durch Allahs Willen – sehen, was der Mensch will
      und beabsichtigt an guten und schlechten Taten. Der Engel hat
      auch etwas Kontrolle über sein Herz, wodurch er sich dem
      Guten zuneigt. Diese Kontrolle ist etwas, das Allah ihnen
      gegeben hat, d. h., Er hat den Gefährten von den Jinn und von
      den Engeln etwas Macht gegeben. Selbst der Prophet
      (sallAllahu alayhi wa sallam) hatte einen Schaytan bei sich,
      nämlich den Gefährten von den Jinn, wie in dem vorherigen
      Hadith erwähnt wurde.


      Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass jeder Mensch einen
      Gefährten von den Engeln und einen Gefährten von den Satanen
      bei sich hat. Der Mu‘min unterdrückt seinen Schaytan, indem
      er Allah gehorsam ist und sich an Seine Religion hält, und er
      erniedrigt seinen Schaytaan, bis dieser schwach wird und ihn
      nicht mehr vom Verrichten guter Dinge abhalten oder ihn zum
      Übel verführen kann außer dem, was Allah will. Doch der
      Sünder hilft seinem Schaytan durch seine Sünden und
      schlechten Taten, bis der Schaytan stark genug ist, um ihn
      zum falschen Weg zu verleiten, und ihn ermutigt, damit
      fortzufahren, und ihn abhält, Gutes zu tun.


      Der Mu'min muss Allah fürchten und sich darum bemühen, dem
      Schaytan zu widerstehen, indem er Allah und Seinem Gesandten
      gehorcht und bei Allah Zuflucht sucht vor dem Schaytan. Er
      sollte sich auch darum bemühen, seinen Engel im Gehorsam
      Allah und Seinem Gesandten gegenüber zu unterstützen und den
      Befehlen Allahs Folge zu leisten.“


      Fatawa al-Scheikh ibn Baz, 9/369