Sonntag, 21. Oktober 2012
Heilmittel der Propheten für das Herz
Das Herz wird geheilt, wenn es Wissen über seinen Herrn und Schöpfer erlangt, und in Seinen Namen, Attributen, Taten und Befehlen.
Das Herz wird auch geheilt, wenn es bevorzugt, Allahs Gefallen zu erlangen, und bevorzugt, was Er mag, bei gleichzeitiger Meidung der verbotenen Dinge und dem, was Seinen Missfallen erregen könnte. Es gibt kein Leben, keine Gesundheit oder Wohlsein des Herzens, außer durch diese Methode, welche nur die Propheten vorgeben können.
Es ist falsch zu denken, man könne jemals auf anderem Wege das Wohlsein des Herzens erlangen, als durch die Rechtleitung der Gesandten Allahs. Diese Irrtümer entstehen durch die Verwirrung des wahren Wohlseins des Herzens durch die Befriedigung und die Verstärkung der niederen tierischen Gelüste und Bedürfnisse. Dadurch wird das Herz fern sein vom Erringen wahrlichen Wohlseins und Stärke, sogar kommt seine gesamte Existenz in Gefahr.
Diejenigen, die nicht zwischen diesen beiden Wegen unterscheiden, sollten um ihres Herzens Leben und Gesundheit trauern, oder tatsächlich über das Fehlen davon.
Lasse solche Menschen auch traurig sein wegen des Mangels an Licht und wahrer Rechtleitung, und weil sie komplett abgetaucht sind in einen Ozean von Dunkelheit.
aus “Medizin des Propheten صلى الله عليه و سلم” von Imam Ibn Qayyim Al-Jauziyah
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Als die Seele Adams eingehaucht wurde
Salman Al-Farisi und Ibn ‘Abbas erwähnten die Geschichte von Adam, als dieser aufstehen wollte, bevor seine Seele seine Füße erreichte:
Als seine Seele in ihn eingehaucht wurde, drang sie von seinem Kopf aus abwärts in ihn ein. Als sie sein Gehirn erreichte, nieste er und sagte: “Alhamdulillah.” (Preis sei Allah.); und Allah sagte: “Möge dein Herr mit dir gnädig sein, oh Adam.”
Als sie seine Augen erreichte, öffnete er sie, und als sie seinen Körper und seine Gliedmaßen erreichte, begann er, sie voller Staunen anzublicken.
Er wollte aufstehen, bevor sie seine Füße erreichte, aber er konnte es nicht.
Er sagte: “Oh Herr, laß es geschehen bevor die Nacht kommt.“
Tafsir von Ibn Kathir zum Ayah 17:11 (“… der Mensch ist ja stets voreilig.”)
Quelle: quranundhadith.wordpress.com
Montag, 17. September 2012
Das Gleichnis des Muslims, des Juden und des Christen
Der Gesandte Allahs (sallallahu alayhi wa sallam) sagte:
"Das Gleichnis des Muslims, des Juden und des Christen ist dieses -
Es gibt einen Mann, der eine Gruppe von Arbeitern angeheuert hat und diese gegen eine Entlohnung bis zur Nacht arbeiten lässt.
Die Gruppe arbeitet nur bis zum Morgen und die Männer sagen: "Wir brauchen die Entlohnung nicht! Wir werden gehen. Und den Lohn für die Arbeit die wir schon erledigt haben wollen wir auch nicht!"
Der Mann bittet sie: "Tut das nicht! Erledigt die ganze Arbeit und ihr bekommt den ganzen Lohn!"
Jedoch hören sie nicht darauf und gehen.
Danach heuert der Mann eine andere Gruppen an. Diese arbeitet bis zum Nachmittag und die Männer sagen: "Wir möchten diese Arbeit nicht! Und das Geld kannst du auch behalten! Wir gehen!"
Der Mann bittet diese ebenfalls: "Tut das nicht! Ihr habt nur noch ganz wenig vor euch!"
Jedoch hören sie nicht darauf und gehen.
Dann heuert der Mann eine neue Gruppe an, die die liegengelassene Arbeit beenden soll. Diese Gruppe arbeitet bis zur Nacht und beendet die Arbeit.
Sie erhalten den versprochenen Lohn und noch den Lohn der letzten zwei Gruppen dazu.
So seht - dies ist das Gleichnis für die, die ihre Entlohnung aus dem Lichte Allahs akzeptiert haben.
[Bukhary, Ijâra 11, Mawakit'us Salâh 17]




