Donnerstag, 13. September 2012
Sonntag, 9. September 2012
Dipl.Ing. Marcel Krass - Mein Weg zum Islam
http://youtu.be/Ixr3ND-91_0
Donnerstag, 30. August 2012
Die unglaubliche Geschichte von Aminah Assilmi
Ein Mädchen mit einer Aufgabe
Es begann alles mit einem Computerfehler. Sie war eine Baptistin, eine radikale Feministin und eine Rundfunkjournalistin. Sie war ein Mädchen von ungewöhnlichem Kaliber, war hervorragend in der Schule, erhielt Stipendien, hatte ihre eigenes Geschäft, war im Wettbewerb mit Profis und erhielt Auszeichnungen - all das während sie zum Kollege ging. Dann passierte eines Tages ein Computerfehler, der sie dazu brachte, eine Aufgabe als ergebene Christin anzunehmen. Schließlich jedoch führte es zu etwas Gegenteiligem und veränderte ihr Leben komplett.
Aminah Assilmi
Aminah Assilmi
Es war 1975 als zum ersten Mal Computer zum Einsatz kamen, um Klassen für das Kollege voranzumelden. Sie arbeitete in den Ferien an ihrem Abschluss. Sie hatte sich für einen Kurs vorangemeldet und fuhr nach Oklahoma City, um sich um Geschäftliches zu kümmern. Ihre Rückkehr verzögerte sich und sie kam zwei Wochen, nachdem die Kurse begonnen hatten, zurück. Das Verpasste aufzuholen, war kein Problem für sie, aber sie war überrascht zu erfahren, dass der Computer sie fälschlicherweise für einen Theater-Kurs registriert hatte, einem Kurs, in dem die Studenten vor anderen auftreten mussten.
Sie war ein sehr zurückhaltendes Mädchen und gruselte sich beim Gedanken daran, vor anderen auftreten zu müssen. Sie konnte den Kurs aber auch nicht ausfallen lassen, dazu war es zu spät. Versagen stand auch nicht zur Debatte, denn sie bekam ein Stipendium, das ihre Studiengebühren zahlte und eine Note 6 hätte das aufs Spiel gesetzt.
Wie ihr Ehemann ihr geraten hatte, ging sie zu ihrem Dozenten, um eine Alternative zum Auftreten auszuhandeln, z.B. das Herstellen der Kostüme oder ähnliches. Der Lehrer versicherte ihr, er würde versuchen, ihr zu helfen und so ging sie zur nächsten Klasse und war geschockt von dem, was sie dort sah. Die Klasse war voller Araber und "Kameltreiber". Das war genug für sie. Sie ging zurück nach Hause und entschied, nicht mehr zu diesem Kurs zu gehen. Es war ihr einfach nicht möglich, unter Arabern zu sein. "Auf keinen Fall werde ich in einem Raum voller schmutziger Heiden sitzen!" Ihr Ehemann war wie immer ruhig. Er sagte ihr, dass Gott einen Grund für alles hat und sie sich mehr Gedanken machen sollte, bevor sie aufgab. Nebenbei gab es das Stipendium, das ihre Gebühren bezahlte. Sie ging für 2 Tage in sich, um darüber nachzudenken. Danach entschied sie, den Kurs fortzusetzen. Sie hatte das Gefühl, dass Gott ihr die Aufgabe gegeben hatte, diese Araber zum Christentum zu konvertieren.
So sah sie sich mit einer Aufgabe betraut, die es zu Erfüllen gab. Während des Kurses diskutierte sie das Christentum mit ihren arabischen Klassenkameraden. "Ich hörte nicht auf, ihnen zu erklären, wie sie in der Hölle auf ewig brennen werden, wenn sie Jesus nicht als ihren persönlichen Retter annehmen wollten. Sie waren sehr höflich, aber sie konvertierten nicht. Dann erklärte ich ihnen, wie Jesus sie liebte und am Kreuz gestorben war, um sie von ihren Sünden zu retten. Alles was sie tun mussten war, ihn mit ihrem Herzen anzunehmen." Sie konvertierten immer noch nicht und so entschied sie sich, etwas anders zu tun: "Ich entschied, ihr eigenes Buch zu lesen, um ihnen zu zeigen, dass der Islam eine falsche Religion ist und Mohammed ein falscher Gott."
Aufgrund ihrer Nachfrage gab ein Student ihr eine Ausgabe des Korans und ein weiteres Buch über den Islam. Mit diesen zwei Büchern startete sie ihre Nachforschungen, die sie die nächsten anderthalb Jahre fortsetzten sollte. Sie las den Koran ganz und weitere 15 Bücher über den Islam. Dann kam sie wieder auf den Koran zurück und las ihn noch einmal. Während ihrer Studien schrieb sie sich auf, was sie zu beanstanden hatte und was sie verwenden konnte, um den Islam als falsche Religion zu beweisen.
Unbewusst jedoch veränderte sie sich im Innern, was ihrem Ehemann nicht entging. "Ich veränderte mich, nur ein wenig, aber genug, dass er besorgt war. Wir pflegten jeden Freitag und Samstag in Bars auszugehen oder auf eine Party und ich wollte nicht mehr dahin gehen. Ich war ruhiger und distanzierter." Sie hörte auf, Alkohol zu trinken und Schwein zu essen. Ihr Mann verdächtigte sie, eine Affäre mit einem anderen Mann zu haben, da "sich eine Frau nur für einen anderen Mann ändern konnte". Schließlich bat er sie zu gehen und sie fand sich bald darauf alleine in einem Apartment wieder.
Eine Rose öffnet sich - Blatt für Blatt
Während dieser Zeit fuhr Aminah fort, über den Islam zu lernen und obwohl sie sich langsam von innen änderte, blieb sie eine hingebungsvolle Christin. Dann eines Tages klopfte es an ihrer Tür. Es war ein Mann in traditioneller islamischer Kleidung, der ihr erschien wie einer "im langen weißen Nachthemd und einer rot-weißen Tischdecke auf dem Kopf." Sein Name war Abdul-Aziz Al-Sheikh und er war in Begleitung von drei Männern in ähnlicher Aufmachung. Sie war sehr erschrocken über die Muslime, die in ihren Nachthemden und Schlafanzügen zu ihr gekommen waren. Noch mehr war sie geschockt, als Abdul-Aziz ihr sagte, er verstand, dass sie nur darauf wartete, Muslimin zu werden. Sie entgegnete, dass sie Christin sei und keinerlei Absicht habe, Muslimin zu werden. Sie hatte jedoch einige Fragen, falls die Männer Zeit hätten. Auf ihre Einladung hin, kamen sie rein.
Sie kam nun mit den Fragen und Beanstandungen, die sie sich notiert hatte, als sie nachforschte. "Ich werde seinen Namen nie vergessen", sagt sie über Abdul-Aziz, der sich als sehr geduldiger und sanfter Mensch gezeigt hatte. "Er war sehr geduldig und besprach jede Frage mit mir. Er gab mir nie das Gefühl, einfältig zu sein oder eine meiner Fragen dumm." Abdul-Aziz hörte sich jede Frage und jeden Vorwurf an und erklärte sie in ihrem richtigen Zusammenhang. "Er erklärte, dass Allah uns aufgetragen hat, Wissen zu suchen und Fragen sind ein Weg, dazu zu kommen. Wenn er etwas erklärte, war es, als sähe man einer Rose beim öffnen zu - Blütenblatt für Blütenblatt, bis sie ihre ganze Pracht entfaltet. Wenn ich ihm sagte, ich sei mit etwas nicht einverstanden und warum, sagte er immer, ich hätte bis zu einem gewissen Punkt recht. Dann zeigte er mir, wie man tiefer schaut und von verschiedenen Blickwinkeln, um ein größeres Verstehen zu erreichen.
Es sollte nicht mehr lange dauern, bis sie sich äußerlich zu dem bekannte, was sie innerlich bereits angenommen hatte während der letzen anderthalb Jahre. Später am selben Tag erklärte dieses baptistische Mädchen vor Abdul-Aziz und seinen Begleitern, "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Gott und Mohammed sein Gesandter ist." Dies war am 21. Mai 1977.
Ein Opfer für Glauben und Überzeugung
Zum Islam oder irgendeiner anderen Religion zu konvertieren ist kein leichtes Unterfangen. Außer einigen Glücklichen, sieht sich ein neuer Muslim mit den Konsequenzen konfrontiert. Der Konvertit erlebt die Isolation von der Familie und seinen Freunden, wenn nicht Druck, um zum Familienglauben zurückzukehren. Manchmal erleben Neukonvertierte sogar ernsthafte ökonomische Härten, sowie zwei, die gebeten wurden, ihr Haus zu verlassen, nachdem sie zum Islam konvertiert waren. Einige Konvertiten sind froh, weiterhin von ihren Familien und Freunden mit Respekt behandelt zu werden, aber die meisten sehen sich mit leichten bis schwierigen Härten konfrontiert, besondern während der ersten Jahre nach ihrer Konvertierung. Aber die Schwierigkeiten, die Aminah Assilmi durchgemacht hat und das Opfer, das sie für ihre Konvertierung und ihren Glauben gemacht hat, sind beinahe beispiellos. Es gibt wenige, die sich so auf Allahs Schutz verlassen können wie sie, die fest stand und den Herausforderungen gegenüber trat, Opfer brachte und doch eine positive Haltung bewahrt hat und die Menschen um sie herum mit der Schönheit dessen, was sie gefunden hatte und an was sie glaubte, beeinflusste.
Sie hat die meisten ihrer Freunde verloren, für die sie keinen "Spaß" mehr bot. Ihre Mutter hatte ihre Entscheidung, Muslim zu werden nicht akzeptiert und hoffte, dass es sich nur um eine Laune handelte, die bald verging. Ihre "Expertin für geistige Gesundheit"-Schwester dachte, sie hätte den Verstand verloren. Sie hat versucht, sie in einer Nervenheilanstalt unterzubringen.
Ihr Vater ist ein ruhiger und kluger Mann. Die Leute fragten ihn um Rat und er konnte jeden, der in Aufruhr war, beruhigen. Aber als er hörte, dass seine Tochter Muslimin geworden war, lud er ein doppelläufiges Gewehr und machte sich auf den Weg, sie zu töten. "Es ist besser, sie ist tot, als das sie in der tiefsten Hölle leidet.", sagte er.
Sie war nun ohne Freund und Familie. Sie fing bald an, Hijab zu tragen. An dem Tag, an dem sie ihn anlegte, verlor sie ihren Job. Nun war sie ohne Freunde, Familie und Job.
Sie und ihr Mann liebten einander sehr. Aber während sie den Islam erforschte, missverstand ihr Mann die Veränderungen, die vor sich gingen. Sie wurde ruhiger und ging nicht mehr in Bars. Ihre Veränderungen waren für ihn sichtbar und brachten ihn dazu, anzunehmen, sie hätte eine Affäre mit einem anderen Mann, für den sie sich verändert haben muss. "Es gab keinen Weg, ihm zu sagen, was mich veränderte, weil ich es nicht wusste." Schließlich bat er sie, zu gehen und sie lebte allein.
Nachdem sie den Islam offen sichtbar angenommen hatte, wurde es schlimmer. Eine Scheidung war nun unausweichlich. Dies war zu einer Zeit, als der Islam wenig bekannt war, viel weniger verstanden. Sie hatte zwei kleine Kinder, die sie sehr liebt und deren Fürsorge nach dem Recht ihr zugestanden hätte. Aber in einer schweren Verletzung des Rechts wurde ihr die Fürsorge verweigert, da sie Muslimin geworden war. Bevor das Urteil verkündet wurde, ließ ihr der Richter eine harte Wahl: entweder sie legte den Islam ab und bekam das Sorgerecht oder sie blieb Muslimin und verlor die Kinder. Sie hatte 20 Minuten, um sich zu entscheiden.
Sie liebte ihre Kinder sehr. Es ist vielleicht der schlimmste Alptraum, den eine Mutter haben kann, gefragt zu werden, die eigenen Kinder abzugeben - nicht für einen Tag, nicht für einen Monat, für immer. Auf der anderen Seite, wie kann man die Wahrheit vor den Kinder verbergen und als Heuchler leben? "Es waren die schmerzhaftesten 20 Minuten meines Leben", sagte sie in einem Interview. Für die von uns, die Väter oder Mütter, grad von kleinen Kindern sind, braucht es nicht viel Fantasie, um sich den Schmerz und die Qual vorzustellen, die sie wohl in jeder Sekunde dieser 20 Minuten gespürt haben muss. Was sie zusätzlich belastet ist die Eröffnung der Ärzte, dass sie keine weitern Kinder bekommen kann. "Ich betete wie noch nie zuvor… Ich wusste, dass es für meine Kinder keinen sicheren Platz geben konnte als in der Hand Allahs. Wenn ich ihn verleugnete, gab es keinen Weg in der Zukunft, um meinen Kindern die Wunder von Allah zu zeigen." Sie entschied sich, am Islam festzuhalten. Ihre zwei Kinder - ein kleiner Junge und ein kleines Mädchen- wurden ihr weggenommen und ihrem Exmann gegeben. Für eine Mutter gibt es kein größeres Opfer als dieses - ein Opfer, das nicht für etwas Materielles gemacht wird, sondern für den Glauben und Überzeugung.
"Ich verließ das Gericht und wusste, dass das Leben ohne meine Kleinen schwer werden würde. Mein Herz blutete, obwohl ich innerlich wusste, dass ich das Richtige getan habe."
Sie fand Trost im folgenden Vers des Korans:
Allah - kein Gott ist da außer Ihm,
dem Ewiglebenden,
dem Einzigerhaltenden.
Ihn ergreift weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt; sie aber begreifen nichts von Seinem Wissen, es sei denn das, was Er will. Weit reicht Sein Thron über die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie (beide) zu bewahren. Und Er ist der Hohe, der Allmächtige. (Quran 2: 255)
Die Hilfe Allahs ist nah!
"Oder meint ihr etwa, ihr würdet ins Paradies eingehen, ohne (dass etwas) Ähnliches über euch gekommen sei wie über diejenigen, die vor euch dahingegangen sind? Not und Unheil erfasste sie, und sie sind erschüttert worden, bis der Gesandte und diejenigen, die mit ihm gläubig waren, sagten:
""Wann kommt die Hilfe Allahs?""
Doch wahrlich, Allahs Hilfe ist nahe.
(Quran 2: 214)
Vielleicht ist die Luft in Colorado zu dünn für Gerechtigkeit. Oder vielleicht gibt es einen Plan in der höheren Ordnung von Gottes Plänen. Aminah Assilmi kämpfte weiter und brachte ihren Fall in die Medien. Obwohl sie das Sorgerecht für ihre Kinder nicht bekam, wurde eine Änderung im Gesetz von Colorado gemacht, dass jemandem aufgrund seiner oder ihrer Religion nicht das Sorgerecht für die Kinder entzogen werden darf.
In der Tat hüllte sie Allahs Liebe und Erbarmen so sehr ein, als wäre ihr der Prüfstein des Islams gewährt worden. Wo auch immer sie hingeht, sind die Menschen von ihren schönen Worten und islamischen Verhaltensweisen so berührt, dass sie Muslime werden.
Durch die Annahme des Islams ist sie ein anderer Mensch geworden und eine viel bessere Person. So sehr, dass ihre Familie und Verwandten und Menschen um sie herum anfingen, ihr Verhalten und den Glauben, der diese Veränderungen hervorbrachte, zu schätzen. Trotz der anfänglichen Reaktion ihrer Familie blieb sie mit ihnen in Kontakt und spricht mit ihnen mit Respekt und Bescheidenheit, genau wozu der Koran die Muslime ermutigt. Sie sendet ihren Eltern Karten zu verschiedenen Anlässen, aber sie schreibt immer einen Vers aus dem Koran oder einen Hadith darauf, ohne die Quelle dieser schönen Worte zu nennen. Vor kurzen hat sich der positive Einfluss, den sie auf ihre Familie nimmt, gezeigt.
Die erste, die Muslim wurde, war ihre Großmutter. Sie war über 100 Jahre alt. Bald nachdem sie den Islam angenommen hatte, starb sie. "Der Tag, an dem sie die Shahada sprach, wurden alle ihre schlechten Taten ausgelöscht, während ihre guten Taten erhalten blieben. Sie starb so bald nach ihrer Konvertierung, dass ich weiß, ihr Buch wird ihr schwer auf der richtigen Seite gegeben werden. Das erfüllt mich mit so viel Freude!"
Der nächste, der Muslim wurde, ist ihr Vater, der, der sie töten wollte, weil sie Muslimin geworden war. So brachte er die Geschichte von Omar Ibn Khattab (Der erste Khalif im Islam) wieder zum Leben. Als dieser eines Tages hörte, dass seine Schwester zum Islam übergetreten war, ging er mit einem Schwert los, um sie zu töten. Aber als er hörte, wie seine Schwester einige Verse aus dem Koran rezitierte, wurde ihm die Wahrheit bewusst und er ging direkt zum Propheten und nahm den Islam an.
Zwei Jahre nachdem sie (Assilmi) den Islam angenommen hatte, rief ihre Mutter an und sagte, dass sie ihren Glauben schätze und sie hofft, dass sie ihn behält. Einige Jahre später rief sie wieder an und fragte sie, was man tun müsse, um Muslim zu werden. Assilmi antwortete, dass man glauben muss, dass es nur einen Gott gibt und Mohammed der Gesandte Gottes ist. "Jeder Dummkopf weiß das. Aber was muss man machen?" fragte sie wieder. Sie antwortete, dass, wenn das ist, was man glaubt, dann ist man bereits Muslim! Da sagte ihre Mutter, "Also… ok. Aber lass es uns noch nicht deinem Vater sagen."
Sie wusste noch nicht, dass ihr Ehemann (Assilmis Stiefvater) dieselbe Konversation mit Aminah schon ein paar Wochen zuvor gehabt hatte. Also lebten die beiden zusammen als Muslime im Geheimen und wussten nicht, dass der andere auch Muslim war. Ihre Schwester, die sie in eine Heilanstalt einweisen wollte, hat ebenfalls den Islam angenommen. Sie muss gemerkt haben, dass Muslim werden das Gesündeste und Vernünftigste ist, was man machen kann.
Ihr Sohn, der inzwischen erwachsen war, nahm auch den Islam an. Als er 21 wurde, rief er sie an und sagte, er wollte Muslim werden.
16 Jahre nach ihrer Scheidung hat ihr Exmann ebenfalls den Islam angenommen. Er sagte, dass er sie 16 Jahre lang beobachtet habe und wollte, dass seine Tochter dieselbe Religion hat wie sie. Er kam zu ihr und bat um Verzeihung für das, was er getan hatte. Er war ein Gentleman und Assilmi hatte ihm schon vor langer Zeit vergeben.
Aber die größte Belohnung für sie kam erst noch. Assilmi heiratete später einen anderen Mann und trotz der Voraussage ihrer Ärzte, sie könnte keine Kinder mehr bekommen, segnete Allah sie mit einem wunderschönen Jungen. Wenn Allah ta ala jemandem ein Geschenk macht, wer kann es dann verhindern? Es war wahrhaftig eine wunderschöne Segnung von Allah ta ala und so nannten sie den Jungen "Barakah".
Allahs Liebe ausstrahlen
Das Opfer, das Assilmi für Allah ta ala gebracht hatte, war enorm. Und so hat sich Allah ta ala ihr in Barmherzigkeit zugewandt und hat sie mit großen Segnungen bedacht. Ihre Familie hat sie ausgestoßen, nachdem sie den Islam angenommen hatte und nun sind die meisten von ihnen durch Gottes Gnade Muslime. Sie hat ihre Freunde wegen dem Islam verloren und nun wird sie von so vielen geliebt. "Freunde, die einen lieben, kamen aus den Nichts", sagt sie. Allahs Segnungen kamen so viele über sie, dass wo auch immer sie hingeht, die Menschen von der Schönheit des Islams bewegt sind und die Wahrheit annehmen. Beide, Muslime und Nicht-Muslime, kommen zu ihr, um sie um Rat zu fragen.
Sie hat ihren Job verloren, weil sie Hijab trägt und nun ist sie die Präsidentin der Internationalen Union von Muslimischen Frauen (International Union of Muslim Women). Sie gibt landesweit Vorlesungen und ist sehr gefragt. Es ist ihre Vereinigung gewesen, die sich erfolgreich für die "Eid Briefmarke" eingesetzt hat und sie durch die Bundespost Unites States Postal Service hat anerkennen lassen, aber das hat viele Jahre Arbeit gekostet. Sie arbeitet grade daran, den Tag von Eid als nationalen Feiertag anerkennen zu lassen.
Sie vertraut überaus auf Allahs Liebe und Gnade und sie verliert nie das Vertrauen an Ihn. Vor einigen Jahren wurde bei ihr Krebs diagnostiziert. Die Ärzte sagten, dass er bereits in fortgeschrittenem Stadium sei und dass sie noch ein Jahr zu leben hätte. Aber ihr Glaube an Allah ta ala blieb fest. "Wir müssen alle sterben. Ich war sicher, dass der Schmerz, den ich erlebte auch Segnungen enthielt." Als Vorbild an Liebe zu Allah erwähnt sie Karim Al-Misawi, der in seinen Zwanzigern an Krebs gestorben sei: "Kurz bevor er starb, sagte er mir, dass Allah wahrhaftig barmherzig sei. Dieser Mann war in unvorstellbaren Qualen und strahlte Gottes Liebe aus. Er sagte, "Allah will, dass ich den Himmel mit einem sauberen Buch betrete." Seinen Tod zu erleben, gab mir etwas, um darüber nachzudenken. Er hat mich Gottes Liebe und Gnade gelehrt."
Alles Lob gebührt Allah, sie lebte weiter in guter Gesundheit. Sie denkt nun, dass Krebs zu haben, die größte Segnung war, die sie bisher bekam.
Assilmis Geschichte ist eine über Glaube und Überzeugung. Es ist eine Geschichte von Trübsal und Erfolg. Es ist eine Geschichte von einem triumphalen Sieg des Glaubens. Es ist eine Geschichte der Inspiration für den Rest von uns und es ist eine Geschichte des Vertrauens und des Verlassens auf Allah. Es ist eine Geschichte von Allahs Liebe und Gnade und es ist eine Geschichte davon, dass Allahs Versprechen wahr werden. "Wahrhaftig, Allah hat mich geprüft wie es versprochen war und hat mich mehr belohnt als ich jemals gehofft hatte."
Möge Allah fortfahren an dieser wunderbaren Muslimin seine Liebe, Gnade und Segnungen zu zeigen. Möge Allah ihr ein langes Leben gewähren und es ihr ermöglichen mehr und mehr Arbeit für den Islam zu tun. Möge Allah mehr und mehr Menschen von ihrer Geschichte und ihrem Vorbild profitieren lassen und ihre Herzen der Botschaft von Wahrheit und Seiner Liebe und Gnade zuwenden.
Bibliographie
Aminah Assilmi, Choosing Islam (The Introduction and Decision)
Scripps Howard News Service: Former Baptist Explains why she is now a Muslim, Nov 1, 1997
The Post (Ohio Univ Student Newspaper), Veil is Not Oppressive, Oct 25, 1995
Aminah Assilmi, Getting to Know Allah Through Nature (Video)
Welcome Back, ein Radiointerview mit Aminah Assilmi von der Islamic Foundation of America, August, 2001
Quelle: www.4newmuslims.org
(The International Association for New Muslims. Muslim World League)
Ehemaliger christlicher Prediger Sheykh Yusuf Estes
"Oh Gott, wenn du da bist, dann zeig' mir die Rechtleitung"
Lieber Bruder in Menschlichkeit und diejenigen Leute die zu "Jesus" rufen:
Sheikh Yusuf Estes
Seit über zehn Jahren haben mich viele Leute gefragt, ob ich meine Geschichte wie ich zum Islam kam, niederschreiben wolle - aber leider hatte ich nie Zeit dafür.
Viele Leute fragen mich, wie kann es sein, dass ein christlicher Pfarrer oder Priester zum Islam übertritt, insbesondere wenn wir die negativen Sachen, die wir jeden Tag über den Islam und die Muslimen hören, beachten. Ich möchte jedem für sein Interesse danken und beginne meine persönliche Geschichte, so Gott will.
Ich sollte vielleicht diese Gelegenheit nutzen um mich vorzustellen. Mein Name ist Yusuf Estes und ich bin islamischer Geistlicher, wohnhaft in Washington. Als solcher komme ich viel rum, um die Botschaft Jesu im Koran zu präsentieren. Wir halten Vorträge, Diskussionen mit Leuten aller Glaubensrichtungen, und nehmen die Gelegenheit wahr, neben den Rabbis, Predigern und Priestern zu reden. Am meisten arbeiten wir mit Institutionen, Militärs, Universitäten und den Gefängnissen. Unser erstes Ziel ist es, die Lehre des Islam zu verbreiten; was der Islam lehrt und wer die Muslime sind.
Obwohl der Islam, nach Christentum, die größte Religionsgemeinschaft ist, sehen wir viele von denen die sich selber Muslime nennen, dass sie weder ihre Religion richtig verstanden haben, noch die Botschaft für „Frieden, Ergebenheit und Gehorsam zu Gott“ (Arabisch = ‚Islam’)) vertreten können.
Ich bin in einer sehr strengen christlichen Familie im mittleren Westen geboren worden. Unsere Familie hatte nicht nur viele Kirchen und Schulen in den USA erbaut, sondern war auch diese, die die erste Stelle erreicht hatte. Während ich noch in der Grundschule war, sind wir nach Houston, Texas umgezogen. Das war 1949 ( ich bin alt ). Wir gingen regelmäßig in die Kirche, und als ich 12 war, wurde ich in Pasadena, Texas getauft. Als Teenager besuchte ich andere Kirchen, um über deren Lehren und Glauben zu lernen. Mit der Zeit hatte ich richtigen Durst nach Evangelium, oder "frohen Botschaft" wie wir es nannten. Meine Suche war nicht nur aufs Christentum beschränkt. Überhaupt nicht. Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Metaphysik, Glaube der Indianer - das alles war Gegenstand meiner Studien. Nur über den "Islam" habe ich nichts gelernt. Warum? Gute Frage.
Mich interessierten verschiedene Richtungen der Musik, insbesondere Gospel und die klassische Musik. Weil meine Familie gleichzeitig religiös und musikalisch begabt war, fing ich an, in beide Richtungen zu lernen. Ich übernahm die Position eines "Music Minister" ( Organisten ) in verschiedenen Kirchen denen ich angehörte. Im Jahr 1960 fing ich an Tasteninstrumente zu unterrichten und bis 1963 besaß ich in Laurel, Maryland eigenes Studio - "Estes Music Studios."
In den nächsten 30 Jahren arbeitete ich mit meinem Vater in verschiedenen geschäftlichen Projekten. Wir boten Unterhaltungsshows an. Wir eröffneten Klavier- und Orgelladen von Texas über Oklahoma bis nach Florida. Ich machte Millionen von Dollars in diesen Jahren. Den inneren Frieden, der durch das Wissen über die Wahrheit und Erlösung kommt, fand ich jedoch nicht. Ich bin mir sicher, dass ihr euch gefragt hast; "Warum hat mich Gott erschaffen?" oder "Was will Gott, dass ich mache?" oder "Wer ist Gott überhaupt?" "Warum glauben wir an die Erbsünde?" "Warum sollten die Söhne Adams für diese Sünde bestraft werden?" Aber wenn ihr jemanden hierüber befragt, dann sagt er dir, du musst glauben, ohne zu hinterfragen, oder es wäre ein Mysterium und du sollst nicht danach fragen.
Oder die Dreieinigkeit. Wenn ich die Priester fragte, wie kann es sein, dass etwas gleichzeitig "drei" und "eins" sein kann, gaben sie zu Antwort, dass dies ein Geheimnis ist. Warum kann Gott, Der alles, was er will tun kann, nicht einfach den Menschen verzeihen, anstatt sich in einen Mensch zu verwandeln, der auf die Erde kommt, als Mensch lebt und dann erst die Sünden aller Menschen verzeiht. Vergiss nicht, dass Er Herrscher des ganzen Universums ist, und was Er will, das wird.
Dann eines Tages im Jahr 1991 erfuhr ich dass auch die Muslime an die Bibel glauben. Ich war geschockt. Wie könnte es sein? Aber das war nicht alles, sie glauben an Jesus als
- wahren Gesandten Gottes
- einen der Gottespropheten
- jemanden, der ohne menschlichen Eingriff empfangen wurde
- „Christus“ oder Messias, der in der Bibel angekündigt wurde
- jemand, der sehr wichtig ist bei Gott
- jemanden, der am Ende der Tage kommen wird um die Gläubigen gegen den 'Antichrist' zu führen
Dies war eindeutig zu viel für mich. Besonders deswegen, weil viele Christen den Islam und Muslime hassten. Sie sagten sogar erfundene Sachen über den Islam, um den Leuten die Angst vor dem Islam einzureden. Warum sollte ich mit diesen Leuten etwas zu tun haben?
Mein Vater war sehr aktiv in der Unterstützung der kirchlichen Arbeit, besonders bei den kirchlichen Schulprogrammen. Er ist im Jahr 1970 zum Priester ordiniert worden. Er und seine Frau ( Meine Stiefmutter ) kannten viele der TV-Prediger, bis zum größten Feind des Islam in den USA - Pat Robertson.
Mein Vater und seine Frau arbeiteten zusammen und waren aktiv im Verteilen der Predigt Audiokassetten in den Altenheimen und Krankenhäusern. Dann im Jahr 1991 bekam er es geschäftlich mit einem Ägypter zu tun und sagte mir, dass ich ihn auch treffen sollte. Diese Idee gefiel mir, denn ich stellte mir ein internationales Flair vor. Ihr wisst schon, die Pyramiden, die Sphinx und den Nil. Dann erwähnte mein Vater, dass der Mann ein "Moslem" ist. Ich konnte es nicht glauben. Ich erinnerte meinen Vater daran, dass diese Leute Terroristen, Entführer und Bombenleger sind. Ich brauchte nicht zu erwähnen, dass sie gar nicht an Gott glauben; sie küssen die Erde fünf Mal am Tag, und beten den schwarzen Würfel in der Wüste an.
Nein.
Ich wollte diesen "Moslem" nicht treffen. Mein Vater bestand darauf und versicherte mir, dass es um eine nette Person handelt. Schließlich gab ich mein Einverständnis zum Treffen. Aber zu meinen Bedingungen.
Ich wollte ihn an einem Sonntag treffen, nachdem ich in der Kirche gewesen bin. Dadurch war mir der Beistand des Heiligen Geistes sicher. Ich wollte auch meine Bibel mitnehmen, um den Hals das große Kreuz haben und eine Mütze auf der steht "Jesus ist der Herr". Meine Frau und meine zwei Töchter kamen mit und wir waren für die erste Begegnung mit dem "Muslim" gewappnet.
Als ich das Kaffee betrat, fragte ich meinen Vater wo der Muslim sei, und er zeigte mit dem Finger auf ihn.
Ich war überrascht. Dies kann kein Moslem sein. Nie.
Ich hoffte einen großen Mann zu sehen, mit breiter Kleidung, großem Turban auf dem Kopf, dem Bart der bis zum Bauchnabel reichte.
Dieser Mann hatte keinen Bart. In Wirklichkeit hatte er gar keine Haare auf dem Kopf. Er war fast kahlköpfig. Er war ein angenehmer Zeitgenosse mit zartem Händedruck. Das machte keinen Sinn. Ich dachte sie wären Terroristen und Bombenleger. Was geht hier vor?
Macht ja auch nichts. Ich wollte ihn "bearbeiten". Er muss "errettet" werden und diesen Job werden Gott und ich übernehmen.
Nach einer kurzen Vorstellung fragte ich ihn: "Glaubst du an Gott?" Er sagte: "Ja." ( Gut! ) Dann sagte ich: "Glaubst du, dass es Adam und Eva gab?" Er sagte: "Ja." Ich fragte weiter: "Was ist mit Abraham? Glaubst du, dass er bereit war seinen Sohn Gott zu opfern?" Er sagte: "Ja." Dann fragte ich: "Was ist mit Moses?" Er sagte erneut: "Ja." Dann ich: "Was ist mit anderen Propheten, David, Salomo, und Johannes der Täufer?" Er sagte "Ja." Ich fragte: "Glaubst du an die Bibel?" Erneut sagte er: "Ja." Damit war die Zeit für die große Frage gekommen: "Glaubst du an Jesus? Dass er der Gesalbte (Christus) von Gott ist?" Er sagte einfach: "Ja."
Nun gut, dachte ich. „Dies wird einfacher als ich dachte.“ Der Muslim war gerade dabei getauft zu werden, ohne es zu wissen. Und ich werde derjenige sein, der dies vollziehen wird. Ich war stolz auf mich, dass ich jeden Tag neue Seelen errettet habe und dies wird eine große Leistung sein, einen dieser Muslime zum Christentum zu bewegen. Ich fragte ihn ob er Tee mag und er bejahte. Dann bestellten wir uns Tee und fingen an über mein Lieblingsthema zu sprechen - den Glauben.
Während wir da saßen, und uns unterhielten ( die meiste Zeit redete ich ), merkte ich dass mein Gesprächspartner ein sehr netter, ruhiger und ja ein schüchterner Mensch war. Er hörte mir aufmerksam zu, und unterbrach mich kein einziges Mal. Ich mochte seine Art, und ich dachte, er hätte ein großes Potential guter Christ zu werden.
Ich stimmte meinem Vater zu, dass wir geschäftliche Beziehungen mit diesem Mann pflegen sollen. Ich ermutigte ihn sogar, dass er mich auf meinen Reisen durchs nördliche Texas begleitet. Jeden Tag würden wir zusammen sein, und über verschiedene Aspekte der Religionen diskutieren. Und unterwegs könnte ich eins dieser Radiosender laufen lassen, die das biblische Programm ausstrahlen, um die Botschaft zu diesem armen Individuum zu bringen.
Wir redeten über Gott, die Bedeutung des Lebens, den Zweck der Schöpfung, die Propheten und deren Mission und wie Gott seinen Willen den Menschen offenbart. Wir tauschten viele persönliche Erfahrungen und Meinungen.
Eines Tages erfuhr ich, dass Muhammad aus der Wohnung, die er mit einem Freund gemietet hat, ausziehen werde und für eine Weile in der Moschee wohnen werde. Ich ging zu meinem Vater und fragte ihn, ob er nicht in unserem großen Haus wohnen könnte. Schließlich könnte er mir bei meiner Arbeit helfen und er wäre pünktlich hier, wenn wir das nächste Mal irgendwo hinfahren müssten. Mein Vater stimmte dem zu und Muhammad zog ein.
Natürlich würde ich weiterhin Zeit finden, um meine Predigerfreunde in Texas zu besuchen. Einer von ihnen lebte an der Grenze zu Mexiko und der andere in der Nähe von Grenze zu Oklahoma. Einer der Prediger schleppte immer ein riesiges Kreuz mit sich, das größer als ein Auto war. Er trug es über seine Schulter, und das Kreuz schleifte über den Boden. Die Leute hielten an um zu fragen was los wäre, und er gab ihnen Flugblätter und Broschüren über das Christentum.
Eines Tages hatte mein Freund mit dem Kreuz Herzinfarkt gehabt und musste für lange Zeit ins Krankenhaus eintretten. Ich besuchte ihn mehrmals in der Woche und nahm Muhammad mit, mit der Hoffnung, dass wir uns zusammen übers Glauben unterhalten könnten. Mein Freund war nicht sonderlich beeindruckt und wollte nichts über den Islam wissen. Eines Tages kam der Zimmernachbar von meinem Freund im Rollstuhl ins Zimmer. Ich ging zu ihm und fragte ihm, nach seinem Namen, er antwortete es wäre nicht wichtig. Als ich ihn fragte wo er herkäme, sagte er, er wäre vom Jupiter. Ich dachte darüber nach und fragte mich ob ich in einem kardiologischen oder einem Krankenhaus für psychisch Kranke wäre.
Ich wusste, dass der Mann alleine und depressiv war, so brauchte er auch jemanden, der sich um ihn kümmern würde. Also fing ich an, ihm die "frohe Botschaft" mitzuteilen. Ich las ihm aus dem Buch Jonas im Alten Testament vor. Jonah, der vom Gott zu den Menschen gesandt wurde, um sie zum rechten Weg zu rufen. Doch er verließ seine Leute und flüchtete mit dem Boot. Ein Sturm brach herein und die Leute warfen ihn über Bord. Ein Wal kam, fraß ihn und er blieb in seinem Bauch drei Tage und 3 Nächte lang. Durch die Gnade Gottes gelang der Wal an die Oberfläche und Jonas wurde befreit und kam zurück zu seinem Volk. Der Hintergedanke ist, dass wir nicht vor unseren Problemen weglaufen sollen, sondern sich ihnen stellen. Und Gott weiß immer was wir gemacht haben.
Nachdem ich mit der Geschichte fertig war, sah der Mann im Rollstuhl zu mir auf und entschuldigte sich. Er sagte, ihm täte leid, wie er sich vorhin benommen hatte, aber er hatte eine schwere Zeit hinter sich. Dann sagt er, er wolle mir etwas beichten. Ich sagte ihm, dass ich kein katholischer Priester bin, und ich kann keine Beichte abnehmen. Er antwortete mir, dass er davon weiß. "Eigentlich" sagte er "bin ich ein katholischer Priester." Ich war geschockt. Ich habe gerade einem Priester über das Christentum eine Predigt gehalten? Was in aller Welt geht hier vor? Der Priester begann über sich zu erzählen: Er hatte 12 Jahre lang in Zentralamerika und Mexiko missioniert. Wenn er aus dem Krankenhaus entlassen werden würde, bräuchte er einen ruhigen Platz um sich zu erholen. Ich bot ihm an bei mir einzuziehen. Er war mit dem Vorschlag einverstanden, und zog gleich aus dem Hospital aus. Während der Rückreise sprach ich mit dem Priester über das Gotteskonzept im Islam und zu meiner Überraschung wusste er sehr gut über die Materie Bescheid. Ich war sehr überrascht, als er mir sagte, dass die katholischen Priester den Islam studieren und manch einer sogar den Doktorgrad erworben hatte. Aber es kam noch überraschender für mich.
Nachdem wir es im Hause gemütlich gemacht haben, versammelten wir uns am Küchentisch, um, wie jeden Abend, über die Religion zu diskutieren. Mein Vater brachte dann seine Version der Bibel ( King James Version ), ich meine (Revised Standard Version of the Bible), meine Frau eine dritte. Der Priester hatte natürlich eine katholische Bibel, die sieben Kapitel mehr hatte, als die protestantische. Auf diese Weise verbrachten wir mehr Zeit im Streit, welche Bibel die richtige sei, als Muhammad zu überzeugen er solle Christ werden.
Ich kann mich daran erinnern wie ich Muhammad Dinge über den Quran fragte, z.B. wie viele Versionen es seit den letzen 1400 Jahren gäbe. Er sagte mir es gibt nur Einen Quran. Und er wurde nie geändert. Weiter sagte er, dass der Koran von hundert tausenden Leuten weltweit auswendig gelernt worden ist. Dies schien mir unmöglich. Schließlich sind alle biblischen Sprachen ausgestorben, und die Originaldokumente gingen verloren. Wie könnte es sein, dass der Koran unverändert geblieben ist und dass man ihn auswendig von Anfang bis Ende kann?
Wie auch immer. Eines Tages bat der Priester Muhammad ob er ihn nicht in die Moschee mitnehmen kann, um zu sehen, wie es dort ist. Als sie zurückkamen, wollte ich alles vom Priester wissen, wie es gewesen ist. Welche "Zeremonien" wurden gefeiert? Eigentlich "keine", antwortete er. "Sie kamen, beteten und gingen wieder." Ich sagte: "Sie gingen? Ohne Ansprachen oder zu singen?" "Richtig" sagte der Priester.
Einige Tage später, fragte der Priester Muhammad erneut, ob er sich im zugesellen darf auf dem Weg in die Moschee. Diesmal war es jedoch anders. Sie haben sich sehr verspätet. Es war bereits dunkel geworden und ich machte mir Sorgen um die Beiden. Als sie schließlich ankamen, ging ich zur Tür und erkannte Muhammad. Aber wer war dieser Mann neben ihm? Er trug langes weißes Gewand und weiße Mütze. Einen Moment! Es war der Priester. Ich sagte ihm: "Pete? - Bist du Muslim geworden?" Er sagte er hätte an dem Tag den Islam angenommen. DER PRIESTER IST MUSLIM GEWORDEN!! Was kommt als Nächstes? Dann ging ich die Treppen rauf, und begann mit meiner Frau über die Angelegenheit zu sprechen. Die sagte darauf zu mir, sie will auch Muslim werden, weil sie glaubt, dass der Islam die Wahrheit ist. Das setzte mir richtig zu. Ich ging wieder die Treppen runter, weckte Muhammad und bat ihm raus zu kommen, um mit mir zu reden. Wir gingen spazieren und redeten die ganze Nacht. Als die Zeit zum Morgengebet der Muslime war, wusste ich dass ich etwas unternehmen muss. Ich ging hinters Haus und fand ein altes Stück Sperrholz, und dann nahm ich die Gebetshaltung der Muslime ein.
In dieser Körperhaltung, mein Körper war auf diesem Stück Sperrholz ausgestreckt und mein Kopf am Boden, betete ich: "Oh Gott, wenn du da bist, dann zeig' mir die Rechtleitung." Nach einer Weile hob ich meinen Kopf und bemerkte etwas. Nein, weder sah ich Engeln, die vom Himmel runtersteigen, noch vernahm ich Stimmen oder Licht. Was ich bemerkte, war eine innere Änderung in mir. Jetzt war mir bewusster denn je, dass ich mit den ganzen Lügen aufhören muss. Es war an der Zeit, daran zu arbeiten, dass ich ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch werde. Ich wusste was zu tun ist. Ich ging ins Bad und nahm eine Dusche. Ich stellte mir vor, dass ich jetzt all die Sünden von mir abwasche, die sich in den Jahren angesammelt haben. Und ich war bereit ein neues Leben anzufangen. Ein Leben, das auf Wahrheit und eindeutigen Beweisen fußte.
Gegen 11:00 an jenem Morgen stand ich vor den zwei Zeugen, den Ex-Priester, den man als Pater Peter Jacob kannte und der andere war Muhammad Abel Rahman. Und ich sagte mein Glaubensbekenntnis. "Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter."
Einige Minuten später, kam meine Frau und sagte denselben Satz. Aber diesmal in Anwesenheit von drei muslimischen Zeugen. (Ich war der dritte.) Mein Vater hielt sich zurück und wartete einige Monate, bevor er selber Muslim geworden ist.
Die Kinder haben wir aus der christlichen Schule abgemeldet und in eine islamische eingeschrieben. Jetzt, zehn Jahre später haben sie vieles aus dem Koran auswendig gelernt.
Mein Schwiegervater war der letzte, der bezeugte, dass Jesus kein Sohn Gottes ist, sondern ein großer Prophet.
Nun halte an und denke nach. Ein ganzer Haushalt, Leute mit verschiedenen Backgrounds und ethnischer Herkunft fanden ihren Weg im Islam. Denke nach. Ein katholischer Priester. Ein Organist und Prediger. Ein ordinierter Pfarrer und Erbauer der christlichen Schulen. Und sie alle kamen zum Islam! Nur durch Seine Gnade sind wir geleitet worden, um die Wahrheit zu sehen.
Wenn ich hier anhalten würde, bin ich mir sicher, dass du wenigstens zugeben müsstest, dies wäre eine erstaunliche Geschichte, nicht wahr? Schließlich handelt es hier um drei religiöse Führer, die alle verschiedenen Glaubensrichtungen angehörten und am Ende kam der restliche Haushalt dazu.
Aber das ist nicht alles. Es gibt noch mehr! Im gleichen Jahr, als ich in der großen Prärie in Texas war, traf ich einen Studenten der Baptistengemeinde. Sein Name war Joe und er kam aus Tennessee. Er ist Muslim geworden, nachdem er den Koran im BAPTISTENPRIESTER SEMINAR gelesen hatte! Es gab natürlich auch andere. Ich erinnere mich an einen katholischen Priester, der solch gute Sachen über den Islam sagte, dass ich ihn fragte warum er kein Muslim sei. Er antwortete: "Wie? Dann verliere ich meinen Job!" - Sein Name ist Pater John und ich hoffe, dass er eines Tages Muslim werden wird.
Mehr? Ja. Im gleichen Jahr traf ich einen katholischen Priester, der 8 Jahre lang in Afrika missionierte. Während seiner Missionstätigkeit setzte er sich mit dem Islam auseinander und trat zum Islam über. Er heißt jetzt Omar und lebt in Dallas.
Noch mehr? Ja, erneut. Zwei Jahre später, während ich in San Antonio war, lernte ich früheren Erzbischof der russisch-orthodoxen Kirche kennen. Dieser hatte Islam studiert und gab seine Position bei der Kirche auf, Muslim zu werden.
Und seit meinem Eintritt in den Islam, lernte ich viele neue Muslime kennen, die früher führende Persönlichkeiten ihrer Ex-Religionen waren. Sie waren Hindus, Juden, Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas, griechisch- und russische Orthodoxen, Kopten und sogar Wissenschaftler, die früher Atheisten waren.
Warum? Gute Frage.
Darf ich dem Sucher nach der Wahrheit diese NEUN SCHRITTE auf dem Weg zu Selbstreinigung vorschlagen:
1. Befrei deinen Kopf, dein Herz und deine Seele
2. Löse dich von allen Vorurteilen
3. Lies eine gute Übersetzung des Heiligen Koran
4. Lass dir dabei Zeit
5. Lese und überlege
6. Denke nach und bete
7. Bitte Denjenigen, der dich erschaffen hat, dass er dich zur Wahrheit führen möge
8. Mache das über mehrere Monate und sei dabei konsequent
9. Lass nicht zu, dass andere deine Gedanken in dieser Zeit der "Wiedergeburt", vergiften.
Der Rest ist zwischen dir und allmächtigem Gott. Wenn du Ihn wirklich liebst, dann wird er mit dir verfahren gemäß dem, was in deinem Herzen ist.
Ich habe dir meine Geschichte erzählt wie ich Muslim geworden bin. Im Internet kannst du bestimmt viele finden, die den ähnlichen Weg gegangen sind wie ich. Nimm dir Zeit um sie anzuklicken. Lass uns dann die Wahrheit teilen, die auf den Beweisen fundiert. Dies um unsere Herkunft zu verstehen, unsere Ziele und Aufgaben im Diesseits und im Jenseits.
Möge dich Allah recht leiten auf deinem Weg zur Wahrheit. Und möge er dir dein Herz und dein Verstand eröffnen, um die Wirklichkeit dieser und der nächsten Welt zu erkennen.
Friede sei mit dir, Rechtleitung von Allah, demjenigen, von dem alles abhängt.
Yusuf Estes
Link: www.islamtomorrow.com
Quelle: www.islamic.org.uk/deutsch
Montag, 27. August 2012
Angelo....Die Früchte des Lies! Projekts
Später nimmt er den Islam an und hört sofort auf in seiner Pizzeria Alkohol und Schweinefleisch zu verkaufen.
Kurz darauf konvertiert auch sein Bruder zum Islam.
Sonntag, 26. August 2012
Interview mit Bernhard Falk über seinen Kampf gegen den Imperialismus
Freitag, 24. August 2012
Dr. Garry Miller: Führender kanadischer christlicher Missionar konvertiert zum Islam
Ein sehr wichtiger christlicher Missionar konvertiert zum Islam und wird zum führenden Boten für den Islam. Er war ein sehr aktiver Missionar und mit guten Kenntnissen über die Bibel…
Dieser Mann mag Mathematik sehr gerne. Aus diesem Grund mag er auch Logik. Eines Tages entschied er sich, den Koran zu lesen, um Fehler zu finden, mit denen er Muslime überzeugen konnte, zum Christentum überzutreten… Er erwartete, dass der Koran ein altmodisches Buch sei, geschrieben 14 Jahrhunderte zuvor, ein Buch, in dem es um die Wüste geht und so weiter…Er war erstaunt über das, was er vorfand. Er fand heraus, dass dieses Buch etwas hatte, was kein anderes auf der Welt hat… Er erwartete einige Geschichten zu finden über die harten Zeiten, die der Prophet Mohamed (Friede und Segen seien mit ihm) hatte, wie der Tod seiner Frau Khadija (mag Allah zufrieden mit ihr sein) oder dem Tod seiner Söhne und Töchter… Aber er hat nichts davon gefunden… und was ihn umso mehr verwirrte war, dass er eine ganze Sure (Kapitel) im Koran fand, die „Maria“ hieß und Maria (Friede sei mit ihr) eine Menge Respekt entgegenbrachte, den man sogar weder in den Büchern der Christen findet, noch in der Bibel.
Er fand keine Sure, die nach “Fatimah” (der Tochter des Propheten) noch nach “Aisha” (der Frau des Propheten), möge Allah (Gott) mit beiden zufrieden sein, benannt war. Er fand außerdem, dass der Name Jesus (Friede und Segen seien mit ihm) im Koran 25mal erwähnt wird, während der Name „Mohamed“ (Friede und Segen seien mit ihm) nur viermal erwähnt wird. Deshalb war er verdutzt. Er fing an, den Koran gründlicher zu lesen in der Hoffnung, einen Fehler zu finden, aber er war erstaunt, als er einen großartigen Vers las, der Vers 82 in der Surat Al-Nisa’a (Frauen) ist und lautet:
{ أَفَلاَ يَتَدَبَّرُونَ الْقُرْآنَ وَلَوْ كَانَ مِنْ عِندِ غَيْرِ اللّهِ لَوَجَدُواْ فِيهِ اخْتِلاَفاً كَثِيراً } النساء82
„ Denken sie denn nicht sorgfältig über den Qur'an nach? Wenn er von jemand anderem wäre als von Allah, würden sie in ihm wahrlich viel Widerspruch finden.“
Dr. Miller sagt über diesen Vers:” Eines der bekannten wissenschaftlichen Prinzipien ist das Finden von Fehlern oder das Suchen von Fehlern in Theorien, bis sie sich als richtig erweisen (Falsifikationstest)….was einen erstaunt ist, dass der heilige Koran Muslime und Nicht-Muslime auffordert, zu versuchen, Fehler in diesem Buch zu finden und er sagt, dass sie nie welche finden werden.“ Er sagt auch über diesen Vers: Kein Schreiber in der Welt hat den Mut ein Buch zu schreiben und zu sagen, es sei frei von Fehlern. Aber der Koran dagegen erzählt dir, dass er keine Fehler enthält und verlangt von dir, dass du versuchen sollst einen Fehler zu finden, aber du wirst keinen finden.
Ein anderer Vers, über den Dr. Miller nachgedacht hat, ist der Vers Nummer 30 in der Sure “Al-Anbiya’a” (die Propheten):
{أَوَلَمْ يَرَ الَّذِينَ كَفَرُوا أَنَّ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضَ كَانَتَا رَتْقاً فَفَتَقْنَاهُمَا وَجَعَلْنَا مِنَ الْمَاء كُلَّ شَيْءٍ حَيٍّ أَفَلَا يُؤْمِنُونَ } الأنبياء30
„Sehen denn diejenigen, die Ungläubig sind, nicht, dass die Himmel und die Erde eine zusammenhängende Masse waren? Da haben wir sie getrennt und aus dem Wasser alles Lebendige gemacht. Wollen sie denn nicht glauben? "
Er sagt: „Dieser Vers ist genau das Thema der wissenschaftlichen Forschungsarbeit, die 1973 den Nobelpreis gewonnen hat und handelt von der Theorie der „großen Explosion“ (Urknall). Laut dieser Theorie ist das Universum das Ergebnis einer großen Explosion, die zur Bildung des Universums führte mit seinen Himmeln und Planeten.
Dr. Miller sagt:” Nun kommen wir zu dem, was am Propheten Mohamed (Friede und Segen seien mit ihm) erstaunt und was es mit den Teufeln auf sich hat, die ihm vermeintlich helfen.
وَمَا تَنَزَّلَتْ بِهِ الشَّيَاطِينُ{210} وَمَا يَنبَغِي لَهُمْ وَمَا يَسْتَطِيعُونَ{211} إِنَّهُمْ عَنِ السَّمْعِ لَمَعْزُولُونَ{212} الشعراء
Gott sagt: „Nicht die Satane sind mit ihm herabgekommen; es ziemt sich ihnen nicht, und sie können es (auch) nicht. Sie sind vom Hören fürwahr ausgeschlossen.“ (26:210-212)*
{ فَإِذَا قَرَأْتَ الْقُرْآنَ فَاسْتَعِذْ بِاللّهِ مِنَ الشَّيْطَانِ الرَّجِيمِ } النحل98
„Wenn du nun den Quran vorträgst, so suche Schutz bei Allah vor dem gesteinigten Satan“ (16:98)
Seht ihr? Kann dies die Art sein, wie der Teufel ein Buch schreibt? Wie kann er ein Buch schreiben und dir sagen, dass du bevor du mit dem Lesen dieses Buches anfängst, Gott um Schutz vor dem Teufel bitten sollst? Das sind übernatürliche Verse in diesem übernatürlichen Buch. Und es gibt eine logische Antwort für die, die behaupten, es käme vom Teufel.”
Und unter den Erzählungen, die Dr. Miller am meisten erstaunten, war die Geschichte des Propheten (Friede und Segen seien mit ihm) mit Abu Lahab…Dr. Miller sagt:“ Dieser Mann (Abu Lahab) hasste den Islam so sehr, dass er dem Propheten folgte, wohin er auch ging, um ihn zu demütigen. Wenn er sah, dass der Prophet zu Fremden sprach, wartete er, bis dieser fertig war und fragte sie dann: „Was hat euch Muhammed gesagt? Wenn er sagt, etwas ist weiß, dann ist es in Wirklichkeit schwarz und wenn er sagt, es sei Nacht, dann ist es Tag.“ Er wollte als falsch hinstellen, was der Prophet sagte und machte die Leute misstrauisch. Und 10 Jahre vor dem Tod von Abu Lahab, wurde dem Propheten eine Sure offenbart, mit dem Namen „Al-Masad“. Diese Sure sagt, dass Abu Lahab in die Hölle gehen wird, in anderen Worten sagt sie, dass Abu Lahab nie zum Islam konvertieren wird.
Während der 10 Jahre könnte Abu Lahab sagen: “Mohamed sagt, dass ich kein Muslim werde und dass ich in das Höllenfeuer gehe, aber ich sage euch jetzt, dass ich zum Islam konvertieren will und Muslim werde. Was denkt ihr jetzt über Mohamed? Sagt er die Wahrheit oder nicht? Kommt seine Botschaft von Gott?” Aber Abu Lahab tat nichts dergleichen, obwohl er dem Propheten in allem widersprach, nur in dieser Angelegenheit nicht. Mit anderen Worten war es, als ob der Prophet (Friede und Segen seien mit ihm) Abu Lahab eine Chance gab, ihn als Lügner hinzustellen. Aber er hat es in den 10 Jahren nicht getan! Er ist nicht zum Islam übergetreten und hat nicht einmal so getan, als wäre er Muslim!! Während 10 Jahren, in denen er die Chance hatte, den Islam in einer Minute zu zerstören! Aber dies geschah nicht, da diese Worte nicht von Mohamed waren, sondern von Gott, der das Verborgene kennt und weiß, dass Abu Lahab kein Muslim werden wird.
Wie kann der Prophet (Friede und Segen seien mit ihm) wissen, dass Abu Lahab bestätigen wird, was in der Sure gesagt wird, wenn es nicht göttliche Offenbarung wäre?? Wie kann er sicher sein während der ganzen 10 Jahre, dass das, was er kennt (der Koran) wahr ist, wenn er nicht gewusst hätte, dass seine Inspiration von Gott kommt.
{ تَبَّتْ يَدَا أَبِي لَهَبٍ وَتَبَّ{1} مَا أَغْنَى عَنْهُ مَالُهُ وَمَا كَسَبَ{2} سَيَصْلَى نَاراً ذَاتَ لَهَبٍ{3} وَامْرَأَتُهُ حَمَّالَةَ الْحَطَبِ{4} فِي جِيدِهَا حَبْلٌ مِّن مَّسَدٍ {5}
„Zugrunde gehen sollen die Hände Abu Lahabs, und zugrunde gehen soll er (selbst)! Was nützt ihm sein Besitz und das, was er erworben hat? Er wird einem Feuer voller Flammen ausgesetzt sein und (auch) seine Frau, die Brennholzträgerin. Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmfasern.“ (sura 111 Al-Masad).
Dr. Miller sagt über einen Vers, der ihn beeindruckte: Eines der Wunder des Korans ist es, die Zukunft herauszufordern, die Menschen nicht vorhersagen können und an welcher der Falsifikationstest angewendet wird, der darin besteht, nach Fehlern zu suchen, bis eine Sache sich als richtig erweist. Zum Beispiel lasst uns sehen, was der Koran über das Verhältnis von Muslimen und Juden sagt. Der Koran sagt, dass die Juden die großen Feinde der Muslime sind und dies ist wahr bis heute, wo die Hauptfeinde der Muslime die Juden sind.
Dr. Miller fährt fort: Dies bedeutet eine große Herausforderung, denn die Juden haben die Chance, den Islam zu ruinieren, einfach indem sie die Muslime für einige Jahre freundlich behandeln und dann sagen: „Hier seht, wir behandeln euch wie Freunde und der Koran sagt, dass wir eure Feinde sind, der Koran muss also falsch sein!“ Aber das ist in 1400 Jahren nicht passiert!! Und es wird niemals passieren, weil dies die Worte des Einen sind, der das Verborgene sieht (Gott) und nicht die Worte von Menschen.
Dr. Miller fährt fort: Könnt ihr sehen, wie der Vers über die Feindschaft zwischen Muslimen und Juden eine Herausforderung des menschlichen Geistes darstellt?
َلتَجِدَنَّ أَشَدَّ النَّاسِ عَدَاوَةً لِّلَّذِينَ آمَنُواْ الْيَهُودَ وَالَّذِينَ أَشْرَكُواْ وَلَتَجِدَنَّ أَقْرَبَهُمْ مَّوَدَّةً لِّلَّذِينَ آمَنُواْ الَّذِينَ قَالُوَاْ إِنَّا نَصَارَى ذَلِكَ بِأَنَّ مِنْهُمْ قِسِّيسِينَ وَرُهْبَاناً وَأَنَّهُمْ لاَ يَسْتَكْبِرُونَ {82} وَإِذَا سَمِعُواْ مَا أُنزِلَ إِلَى الرَّسُولِ تَرَى أَعْيُنَهُمْ تَفِيضُ مِنَ الدَّمْعِ مِمَّا عَرَفُواْ مِنَ الْحَقِّ يَقُولُونَ رَبَّنَا آمَنَّا فَاكْتُبْنَا مَعَ الشَّاهِدِينَ {83} المائدة
„Du wirst ganz gewiß finden, dass diejenigen Menschen, die den Gläubigen am heftigsten Feindschaft zeigen, die Juden und diejenigen sind, die (Allah etwas) beigesellen. Und du wirst ganz gewiß finden, dass diejenigen, die den Gläubigen in Freundschaft am nächsten stehen, die sind, die sagen: „Wir sind Christen.“ Dies, weil es unter ihnen Priester und Mönche gibt und weil sie sich nicht hochmütig verhalten. Wenn sie hören, was zum Gesandten (als Offenbarung) herab gesandt worden ist, siehst du ihre Augen von Tränen überfließen wegen dessen, was sie (darin) als Wahrheit erkannt haben. Sie sagen: „Unser Herr, wir glauben. Schreibe uns unter den Zeugnis Ablegenden auf.“ (5:82-83)
Diese Verse sprachen Dr. Miller an, denn er war ein Christ. Als er aber die Wahrheit kannte, glaubte er, trat zum Islam über und wurde ein Botschafter. Möge Allah ihn unterstützen.
Dr Miller sagt über den einheitlichen Stil des Koran, dass er ihn wundervoll findet.: Kein Zweifel, es besteht etwas Einmaliges und Erstaunliches am Koran, das nirgendwo sonst vorhanden ist, da der Koran spezifische Informationen gibt und einem sagt, dass man sie vorher nicht wusste. Zum Beispiel:
ذَلِكَ مِنْ أَنبَاء الْغَيْبِ نُوحِيهِ إِلَيكَ وَمَا كُنتَ لَدَيْهِمْ إِذْ يُلْقُون أَقْلاَمَهُمْ أَيُّهُمْ يَكْفُلُ مَرْيَمَ وَمَا كُنتَ لَدَيْهِمْ إِذْ يَخْتَصِمُونَ{44} آل عمران
„Dies gehört zu den Nachrichten vom Verborgenen, das Wir dir (als Offenbarung) eingeben. denn du warst nicht bei ihnen, als sie ihre Rohre warfen (, um durch das Los zu bestimmen), wer von ihnen Maryam betreuen sollte. Und du warst nicht bei ihnen, als sie miteinander stritten.“ (3:44).
تِلْكَ مِنْ أَنبَاء الْغَيْبِ نُوحِيهَا إِلَيْكَ مَا كُنتَ تَعْلَمُهَا أَنتَ وَلاَ قَوْمُكَ مِن قَبْلِ هَـذَا فَاصْبِرْ إِنَّ الْعَاقِبَةَ لِلْمُتَّقِينَ هود49
„Diese (Nachrichten) gehören zu den Nachrichten vom Verborgenen, die Wir dir (als Offenbarung) eingeben. Du wusstest sie zuvor nicht, weder du noch dein Volk. Sei nur standhaft! Das (gute) Ende gehört den Gottesfürchtigen.“ (11:49)
ذَلِكَ مِنْ أَنبَاء الْغَيْبِ نُوحِيهِ إِلَيْكَ وَمَا كُنتَ لَدَيْهِمْ إِذْ أَجْمَعُواْ أَمْرَهُمْ وَهُمْ يَمْكُرُونَ يوسف102
„Dies gehört zu den Nachrichten vom verborgenen, das Wir dir (als Offenbarung) eingeben. denn du warst nicht bei ihnen, als sie sich einigten, indem sie Ränke schmiedeten“ (12:102)
Dr. Miller fährt fort: ”Kein anderes heiliges Buch benutzt diesen Stil. All die anderen Bücher bestehen aus Informationen, die einem sagen, woher diese Informationen kommen. Zum Beispiel als die (verzerrte) heilige Bibel über die Geschichte der alten Nationen spricht, sagt sie, dass dieser gewisse König an diesem Ort lebte und dass dieser gewisse Führer in jener Schlacht kämpfte und dass eine bestimmte Person eine Anzahl von Kindern hatte und wie ihre Namen waren…. Aber dieses Buch (die verzerrte Bibel) sagt immer, dass, wenn man mehr wissen will, man ein bestimmtes Buch lesen kann, da die Information aus diesem Buch stammt.”
Dr. Miller fährt fort: „ Dies steht im Gegensatz zum Koran, der eine Information gibt und sagt, dass sie neu ist!! Und das Erstaunliche ist, dass die Menschen aus Mekka, zur Zeit der Offenbarung dieser Verse, gewohnt waren solche Verse zu hören und die Herausforderung , dass diese Verse neu und unbekannt für Mohamed (Friede und Segen seien mit ihm) waren, oder für die Menschen zu der Zeit. Trotz all dem sagten sie nie: „Wir kennen dies und es ist nicht neu und sie sagten nicht, wir wissen, wo Mohamed diese Verse her hat. Dies ist nie passiert, aber was passiert ist, ist dass niemand es wagte zu sagen, dass er sie anlog, weil dies wirklich neue Informationen waren. Sie kamen nicht von eines Menschen Geist, sondern von Allah, der das Unbekannte sieht in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.“
Aus dem Englischen übersetzt von way-to-Allah.com
Quelle: english.islamway.com




